Gesundheitswelten gestalten

Für Anspruchs­volle, die es genau wissen wollen

Eingangsbereich einer Klinik mit skulpturaler Sitzgruppe

Gesundheit ist ein Bereich, in dem Räume sehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen. In Arztpraxen, Apotheken und anderen Unternehmen im Gesundheitsmarkt treffen Behandlung, Beratung und Organisation auf Bereiche für Mitarbeitende, Patienten und Kunden. Wege müssen nachvollziehbar sein, Funktionen sinnvoll angeordnet und unterschiedliche Nutzungen räumlich voneinander getrennt werden.

Gleichzeitig prägt die Gestaltung, wie ein Anbieter wahrgenommen wird. Materialien, Licht, Proportionen und Möblierung vermitteln einen Eindruck davon, mit welchem Anspruch ein Unternehmen arbeitet.

projekt k entwickelt Innenarchitektur und realisiert Raumkonzepte für Arztpraxen, Apotheken und Unternehmen im Gesundheitsmarkt – von der Planung bis zur Umsetzung.

Anspruch räumlich übersetzen

Qualität im Gesundheitsbereich zeigt sich im Raum an konkreten Entscheidungen. Ein klar gegliederter Empfang erleichtert die Orientierung. Unterschiedliche Zonen trennen Beratung, Behandlung, Warten und interne Funktionen. Material, Licht und Möblierung bestimmen, wie offen, ruhig oder geschützt ein Bereich wirkt.

Dabei geht es nicht um eine bestimmte Gestaltungssprache. Eine dermatologische Praxis stellt andere Anforderungen als eine Apotheke, ein Therapieangebot oder ein Unternehmen aus der Medizintechnik.

Unsere Aufgabe ist es, diese Anforderungen in ein räumliches Konzept zu übersetzen und Gestaltung und Funktion aufeinander abzustimmen.

Empfangsbereich mit USM Haller Empfangstheke, orangefarbenen Wänden und geschwungener Lichtführung.
Foto: Matis Bauer
Thonet Stühle 404 bei projekt k in Münster
Referenzprojekt projekt k Praxis Umbau Empfang USM Haller Münster
Foto: Mathis Bauer

Räume aus Abläufen entwickeln

Im Gesundheitsbereich bestimmen Arbeitsabläufe die Raumplanung in besonderem Maße. Wege von Mitarbeitenden, Patienten und Kunden überschneiden sich, Räume werden unterschiedlich intensiv genutzt und einzelne Bereiche benötigen verschiedene Grade an Offenheit oder Abschirmung.

Deshalb beginnt die Planung mit der Nutzung: Welche Funktionen werden benötigt? Welche Bereiche gehören zusammen? Wo sind kurze Wege wichtig? Wo braucht es Rückzug, Diskretion oder akustische Trennung?

Daraus entwickeln wir eine Raumstruktur mit klar zugeordneten Bereichen. Beleuchtung, Materialien, Möblierung und Akustik ergänzen diese Struktur und werden auf die jeweilige Nutzung abgestimmt.

Individueller Innenausbau und Vitra für eine Apotheke in Borken
Dermatologische Praxis Münster Einrichtungskonzept Empfangstheke Funktionalität
Dermatologische Praxis Münster Einrichtungskonzept Behandlungsraum USM Haller

Patientenbereiche und interne Arbeitsbereiche

Im Gesundheitsmarkt geht es selten nur um Leistung, Gesundheitsunternehmen bestehen nicht ausschließlich aus den Bereichen, die Patienten und Kunden sehen. Empfang, Beratung und Behandlung müssen ebenso funktionieren wie Backoffice, Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Pausenbereiche oder andere interne Funktionen.

Je nach Projekt liegt der Schwerpunkt deshalb unterschiedlich. Bei einer Praxis können Patientenführung, Behandlung und Empfang im Mittelpunkt stehen. Bei einer Apotheke können zusätzlich Beratung, interne Arbeitsabläufe oder separate Mitarbeiterbereiche eine wichtige Rolle spielen.

So entstehen Raumkonzepte, die die unterschiedlichen Funktionen eines Gesundheitsunternehmens zusammenführen, ohne sie räumlich gleich zu behandeln.

Zentraler Aufenthaltsbereich der APV Münster mit Kaffeebar und USM-Haller-Theke als Treffpunkt für Austausch und informelle Begegnungen.